gif-Mietspiegelreport 2019

- Die betrachteten Mietspiegel sind in ihrer Erhebung, Auswertung und insbesondere Dokumentation sehr heterogen. Selbst unter den sieben größten Städten gibt es sehr unterschiedliche Vorgehensweisen. Ein direkter Vergleich ist daher nur eingeschränkt möglich.
- Nur 44 der betrachteten Städte (55%) erstellen einen qualifizierten Mietspiegel, obwohl dieser den besten Verbraucher- bzw. Mieterschutz bietet. 23 Städte (29%) erstellen nur einen einfachen Mietspiegel.
- 13 Städte (16%) erstellen keinen Mietspiegel. Darunter sind 7 Städte mit angespanntem Wohnungsmarkt, in denen die Mietpreisbremse gilt. Ohne Mietspiegel ist die Mietpreisbremse de facto weitgehend unwirksam.
- Erkennbar ist ein Trend, dass die Berechnung qualifizierter Mietspiegel anhand von Regressionsanalysen zunehmend Anwendung findet. Aktuell werden 55% aller qualifizierten Mietspiegel als Regressionsmietspiegel erstellt.
- Etwas mehr als ein Viertel der betrachteten Städte (28%) erstellt die Mietspiegel selbst. Die übrigen Mietspiegel sind auf lokale Arbeitskreise oder externe Anbieter zurückzuführen. Nur 10 externe Anbieter erstellen überhaupt Mietspiegel. Hiervon erstellen nur 6 Unternehmen Mietspiegel für mehr als eine der untersuchten Städte.

Produktnummer: MSR-01-2019
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