Der Wunsch nach ökologischer Energieeffizienz steigt. Welchen Einfluss hat Fluglärm auf Immobilienpreise? Lassen sich solche unterschiedlichen Faktoren in einem Modell validieren, um sie messbar zu machen? Dr. Andreas Mense von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelte eine Antwortmöglichkeit für genau diese Problemstellung.

Seine Dissertation „The Value of Housing and the Environment: Local Goods, Uncertainty, and Energy Efficiency“ wurde bei der diesjährigen Preisverleihung des Immobilien-Forschungspreises der gif mit dem ersten Platz in der Kategorie Promotionen/Habilitationen ausgezeichnet. Die Arbeit wurde mit 3000€ dotiert.

Die Deutsche Asset Management und der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ermöglichen die Preisgelder des seit 1995 von der gif vergebenen Immobilien-Forschungspreises. Die folgenden Forschungsarbeiten wurden ausgezeichnet, da sie allesamt neue Methoden, Ansätze und Ergebnisse für die immobilienwirtschaftliche Forschung liefern.

Die Dissertation „Produktivitätsmessungen von Dienstleistungen –Entwicklung eines Messansatzes für die Produktivitätsbewertung von Dienstleistungen am Beispiel von Facility Services“ von Dr. Vanessa Lellek, Universität Ulm, wurde mit dem zweiten Platz und 2.500 € bedacht.

In der Kategorie Master-/Diplomarbeiten zeichnete die Jury Jochen Hauslers Masterarbeit „Sentiment-based Analysis of Real Estate Headlines: A Contemporary Approach“, die an der Universität Regensburg angefertigt wurde, mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 2.000 € aus.

Die Masterarbeit „Analyse der Wechselwirkungen von Stakeholdern, Einflussfaktoren und Institutionen im Rahmen von Immobilienprojekten“ von Julian Jetter, Technische Universität München, erhielt den mit 1.500 € dotierten zweiten Platz in dieser Gruppe.

Ein Sonderpreis wurde Gordon Deuchar von der Technischen Universität Wien verliehen. Seine Diplomarbeit beschäftigte sich mit den möglichen „Handlungsstrategien für die Projektentwicklung eines nachhaltigen Weinguts“. Die Arbeit wurde mit 1.000 € ausgezeichnet.

Max Klemke von der Justus-Liebig-Universität Gießen konnte sich über 1.500 € freuen. Seiner Arbeit „Die Mietpreisbremse –Eine Bestandsaufnahme und ökonomische Evaluierung“ verlieh die Jury den ersten Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten.

Die Analyse „Räumungskonzept öffentlicher Dienstgebäude“, eine Bachelorarbeit von Nikola Thurmann, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, bekam den zweiten Preis und 1.000 €.

Die Preisverleihung des 23. Immobilien-Forschungspreises fand dieses Jahr im Rahmen des Immobilien-Symposiums „Entrepreneurship in der Immobilienwirtschaft“ des IRE|BS Instituts für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg am 3. Oktober statt.

Deutsche Asset Management

Mit 711Mrd. Euroverwaltetem Vermögen (Stand: 30. Juni2017) gehört die Deutsche Asset Management¹ zu der Gruppe der weltweit führenden Vermögensverwalter. Die Deutsche Asset Management bietet Privatanlegern und Institutionen eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen.

¹ Deutsche Asset Management ist der Markenname für den Geschäftsbereich Asset Management der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutschen Asset Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.

Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA)

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er vertritt mit seinen Mitgliedern, darunter mehr als 25 Verbände, die gesamte Branche entlang der Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene –und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.