25 Jahre gif Immobilien-Forschungspreis

Wie wirkt räumliche Heterogenität in den Mechanismen der Wohnungspreisbildung? Welche Ergebnisse zeigt die Analyse von regionalen Unterschieden bei Wohnimmobilienpreisentwicklungen und Haushaltswanderungen? Wie wirken Veränderungen im Immobilienvermögen auf das Sparverhalten? Dr. Sören Gröbel von der Westfälischen Willhelms-Universität Münster entwickelte Antwortmöglichkeiten für genau diese Problemstellungen.  
 
Seine kumulative Dissertation „Spatial Developments in Housing Prices – Empirical Findings for Germany“ wurde bei der diesjährigen Verleihung des gif-Immobilien-Forschungspreises mit dem ersten Platz in der Kategorie Promotionen/Habilitationen ausgezeichnet. Die Arbeit wurde mit 3000 € dotiert.  
 
Platz 2 konnte sich Dr. Corinna Tigges von der Universität Siegen sichern. Ihre Dissertation „Ergänzungstatbestände in der Grunderwerbsteuer“ wurde mit einem Preisgeld von 2.500 € ausgezeichnet.  
 
In der Kategorie Master-/Diplomarbeiten zeichnete die Jury die Arbeit „Aktueller Wohnungsmangel in deutschen Großstädten: Reurbanisierung, Angebotselastizität und weitere Entwicklungen“ von Christian Schultze von der Universität Regensburg mit dem 1. Platz und einem Preisgeld von 2.000 € aus.  
 
Die Masterarbeit „Impact of the Expansion of Production Sites on Land Values“ von Maximilian Frye von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht erreichte den mit 1.500 € dotierten 2. Platz.
 
Der 3. Platz ging an Patrick Theussl von der Technische Universität Graz. Sein Thema „Bewertung von Wohnimmobilien - Berücksichtigung von Unsicherheiten der Inputparameter mittels MonteCarlo-Simulation“ wurde mit einem Preisgeld von 1.000 € prämiert.
 
In diesem Jahr wurde ein Sonderpreis zum aktuell interessanten Thema von Praktiken zur Arbeitsplatznutzung vergeben. Der Preis in Höhe von 1.000 Euro wurde von der LK Lutz Kehrberg Unternehmens- und Personalberatung anlässlich des 25. Jubiläums der Verleihung des gif Immobilien-Forschungspreises gesponsert. Der Preis ging an Virna Monero Flores von der ZHAW Zurich University of Applied Sciences für ihre Masterarbeit „Workplace utilization practices: a case study on the utilization of an activity-based flexible workplace in a Swiss company“.
 
In der Kategorie Bachelorarbeit wurden in diesem Jahr drei Arbeiten ausgezeichnet.
 
Der 1. Platz, dotiert mit 1.000 €, ging an Dorothée Anne Laschewsky von der Technischen Universität Darmstadt, die in ihrer Arbeit das Thema „Entwicklung eines Reifegradmodells zur Bewertung deutscher Städte hinsichtlich ihrer Smart City Eigenschaften“ behandelt.
 
Über Platz 2 kann sich Nathalie Overmann von der Hochschule Rhein-Waal freuen. Für ihre Arbeit „Digitization of the construction industry - causal analysis concerning the restricted implementation of "Building Information Modeling" in the construction industry in Germany“ erhält sie ein Preisgeld von 750 €.
 
Der 3. Platz ging an Timo Hubert Scheer von der HfWU Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen für seine Arbeit „Auswirkungen der DS-GVO und anderer Datenschutzgesetze auf Vermietungsprozesse in der deutschen Wohnungswirtschaft“. Diese wurde mit 500 € dotiert.

Alle ausgezeichneten Forschungsarbeiten liefern neue Methoden, Ansätze und Ergebnisse für die Immobilienbranche.
 
Bereits seit 1994 schreibt die gif jährlich den Immobilien-Forschungspreis aus. In diesem Jahr wurde der Preis erneut von DWS und dem ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. unterstützt.
 
Die Preisverleihung des 25. gif Immobilien-Forschungspreises fand im Rahmen des 15. ImmobilienSymposiums „Technologie 4.0 - Immobilie 4.0 - Hochschule 4.0“ des IRE|BS Instituts für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg statt.  
 
DWS

Die DWS Group (DWS) ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 719 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2019) und blickt auf über 60 Jahre Erfahrung zurück und genießt in Deutschland und Europa einen Ruf für exzellente Leistungen. Der Vermögensverwalter wird über das gesamte Spektrum der Anlagedisziplinen hinweg als Quelle für Stabilität und Innovationen geschätzt.
 
ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter 28 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.