Unsere Mitglieder bewegen etwas - die Kompetenzgruppen der gif

Kompetenzgruppen sind thematische Netzwerke, in denen inspirierender Austausch stattfindet und neue Projekte geschmiedet werden. Hier findet man Mitstreiter, um neue Ansätze zu diskutieren und Ideen zu verwirklichen.

Projektgruppen befassen sich ehrenamtlich mit der Umsetzung innovativer Ideen. In dieser Untereinheit der Kompetenzgruppen werden konkrete Standards formuliert, gemeinsame Arbeitshilfen gestaltet und Fachveranstaltungen organisiert.

Die Kompetenzgruppen im Überblick

Büroimmobilien

Die Kompetenzgruppe Büroimmobilien schließt Definitionslücken und erstellt Praxishilfen. Der Schwerpunkt der Kompetenzgruppe liegt auf der Erarbeitung von Standards für die Praxis, um die Vergleichbarkeit nach einheitlichen Kriterien zu erhöhen, und den Entwicklungen, die zukünftig im Bürosektor zu erwarten sind.

Einzelhandel

Die Kompetenzgruppe "Einzelhandel" beschäftigt sich mit Entwicklungen im Einzelhandel in Verbindung mit Immobilienwirtschaft und öffentlicher Planung. Ziel der Kompetenzgruppe ist die Erhöhung der Transparenz auf dem Markt für Handelsimmobilien.

Facility Management

Die Kompetenzgruppe Facility Management beschäftigt sich mit der Erstellung des Arbeitspapiers Beitrag des Facilities Management zur Nutzensteigerung der Immobilie, insbesondere mit der Herausarbeitung der Zielgruppen der Immobilie und ihren jeweiligen Nutzenanforderungen an die Immobilie sowie der Kernprozesse des Facilities Management, ihrer Ergebnisse und Nutzen.

Flächendefinition

Die Kompetenzgruppe untersucht am Markt praktizierte Verfahren zur Definition von (Miet-)Flächen, ermittelt den Bedarf für die Schaffung neuer Standards und entwickelt entsprechende Richtlinien, die die Geschäftsprozesse der Immobilienwirtschaft unterstützen.

Immobilien-Daten-Austausch

Im Gegensatz zu anderen Ländern wie z.B. USA, Frankreich oder den Niederlanden, existierte bisher in Deutschland noch kein Standard, wie prozessbezogene Daten zwischen einzelnen Dienstleistern der Immobilienwirtschaft standardisiert auszutauschen sind. Diese Lücke schließt die gif Kompetenzgruppe Immobilien-Daten-Austausch (AK IDA) mit der Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch ("gif-IDA").

Immobilienrating

Die Kompetenzgruppe hat einen Leitfaden Immobilien-Objektrating entwickelt, der der Branche einen Leitfaden für den Umgang mit zentralen Rating-Fragen und Rating-Elementen an die Hand gibt, mit dem der Aufbau und die Begrifflichkeiten von Rating-Verfahren verständlich gemacht und unterschiedliche im Markt bestehende Rating-Ansätze zukünftig miteinander verglichen werden können. Die Kompetenzgruppe wird erweitert auf das Rating von Projektentwicklung sowie auf die Identifikation von Vergleichskriterien für Software rund um das Immobilienrating.

Public Real Estate Management

Die Kompetenzgruppe Public Real Estate Management (PREM) hat sich vorgenommen, Themen des öffentlichen Immobilienmanagements in der Immobilienwirtschaft und in deren Gremien zu etablieren.

Inhaltlich werden Empfehlungen bzw. Leitfäden zu den Themenstellungen Benchmarking, Priorisierung von Instandhaltungs- und Investitionsbedarfen sowie zu speziellen Fragestellungen bei aktuellen Finanzierungs- und Verwertungsmethoden (z.B. PPP, SALB) erarbeitet. Die Ergebnisse sollen wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Erkenntnisse aufzeigen sowie methodische Hilfestellungen und Konzepte für Vorgehensweisen bieten und durch Branchenkonsens zum Standard bei der praktischen Anwendung werden. Eine wissenschaftlich fundierte Vorgehensweise soll mit praxisbezogener Herangehensweise verbunden werden.

Redevelopment

In der Immobilienwirtschaft nimmt der Umgang mit Bestandssituationen zu. Das Bauen im Bestand ist keine Besonderheit mehr, sondern wird für alle Beteiligten der Immobilienwirtschaft ein zunehmender Bestandteil der täglichen Praxis. Das Ziel der Kompetenzgruppe „Redevelopment“ ist das Vorgehen in diesem Themengebiet der Immobilienwirtschaft für alle Beteiligten deutlich transparenter und einfacher handhabbar zu machen.

Serviceimmobilien

Die Kompetenzgruppe Serviceimmobilien beschäftigt sich mit Problemstellungen, die bei der Konzeption, dem Erwerb, dem Betrieb, der Nutzung und der allgemeinen Bewertung von serviceorientierten Liegenschaften anfallen. Serviceimmobilien gehören zur Kategorie der Betreiberimmobilien und dienen beispielsweise der Beherbergung, Bewirtung, Bildung, Freizeitgestaltung, Gesundheitsversorgung, Kulturpflege etc. Grundsätzlich wurde diese Immobilienkategorie bis dato sowohl in der Theorie als auch in der Praxis nur unzureichend wissenschaftlich analysiert.

Immobilienmarkt-Research

Die Weiterentwicklung der Transparenz an den deutschen Immobilienmärkten ist das maßgebliche Ziel der Kompetenzgruppe. Unter dem Motto Standards setzen liegt neben der Erhebung verlässlicher Zahlen, Daten & Fakten zu den gewerblichen Immobilienmärkten ein weiterer Schwerpunkt auf der Optimierung der Erfassungs- und Prognosemethoden. In der Kompetenzgruppe sind die Vertreter der Research-Bereiche u.a. von Forschungsunternehmen, Investoren, Projektentwicklern und Consultants aktiv - und das mit einem messbaren Mehrwert für die Immobilienbranche!

Indirekte Immobilienanlage

Ziel der Kompetenzgruppe ist es, Forschungsfragen zur Indirekten Immobilienanlage disziplinenübergreifend zu bearbeiten und die Zusammenführung von Theorie und Praxis in diesem Bereich zu fördern. Die Kompetenzgruppe Indirekte Immobilienanlage soll Investoren, Fondsmanager/Initiatoren, Berater, Forschung und Interessierte aus dem REIT- und Derivate-Bereich, genauso wie aus anderen kollektiven Immobilienanlageprodukten zusammenbringen und forschungsnahe Fragestellungen bearbeiten

Immobilien-Risikomanagement

Die Kompetenzgruppe verfolgt aktuell das Ziel, einheitliche Risikodefinitionen zu erarbeiten. Ähnlich wie in anderen Kompetenzgruppen der gif soll damit ein Beitrag zur Standardisierung und Professionalisierung in der Immobilienbranche geleistet werden. Die Kompetenzgruppe hat zum Ziel, eine Empfehlung zu erarbeiten, die zentrale Begriffe aus dem Immobilienrisikomanagement sammelt, systematisiert und definiert. Darauf aufbauend soll als nächster Schritt ein Benchmarking für Risikogrößen vorbereitet werden.

Marktwertermittlung

Die Kompetenzgruppe beschäftigt sich mit bewertungsrelevanten Themen mit dem Ziel, einheitliche Standards für die Bewertung von Immobilien zu schaffen. Im Einzelnen geht es um die Weiterentwicklung bestehender Verfahren und Schaffung neuer Bewertungs­methoden, aber auch um die Verfeinerung einzelner Verfahrensbestandteile. Themenschwerpunkte sind dabei das Erbbaurecht, das DCF-Verfahren, europäische und internationale Bewertungen u. a.

Nachhaltigkeit

Die Anforderungen an einen nachhaltigen Unternehmensbetrieb, denen Unternehmen der Immobilienwirtschaft entweder aufgrund gesetzlicher Erfordernisse oder aufgrund bestehender Branchenstandards gerecht werden müssen, steigen stetig. Die Kompetenzgruppe Nachhaltigkeit hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner Tätigkeit Immobilienunternehmen zu unterstützen, diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Real Estate Investment Management

Real Estate Investment Management stellt die umfassende Eigentümervertretung für ein Immobilienvermögen unter Kapitalanlagegesichtspunkten dar. Die Kompetenzgruppe unterstützt die Entwicklung dieses weltweit expandierenden Geschäftsfeldes durch Erarbeitung von Definitionen, Standards und Arbeitshilfen.

Wohnimmobilien

Aufgrund der hohen Dynamik und gesellschaftlichen Relevanz des Wohnungsmarktes startet die Kompetenzgruppe Wohnimmobilien mit neuen Impulsen und Themenstellungen. Die Gruppe hat zum Ziel Standards und Marktdefinitionen, welche die bekannten gif-Richtlinien zum Ergebnis haben, zu erarbeiten. Darüber hinaus werden aktuelle Themen zu Wohnimmobilienmärkten aufgegriffen.

Human Resources

Die Kompetenzgruppe Human Resources will die Personalarbeit und den Umgang mit den Human Resourcen der Unternehmen in der Immobilienwirtschaft thematisieren und zu einer Diskussion vor dem Hintergrund der zu erwartenden Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld führen.


 

Die Projektgruppen