Big Data

Das Schlagwort „Big Data“ steht für riesige (meist unstrukturierte) Datensammlungen, die die Fähigkeiten herkömmlicher IT-Infrastruktur und Methoden für Speicherung, Analyse und Processing überschreiten, weil die Datenmengen beispielsweise zu groß, zu komplex, zu schnelllebig und/oder zu schwach strukturiert sind. Das „Big“ in der Definition von Big Data bezieht sich im Wesentlichen auf die folgenden drei Dimensionen:

  •     Volume (d.h. sehr großes Datenvolumen)
  •     Velocity (d.h. sehr hohe Geschwindigkeit, mit der die Datenmengen generiert und transferiert werden, z.B. in Echtzeit)
  •     Variety (d.h. sehr große Vielfalt an Datentypen und -quellen)

Gelegentlich wird die 3-V Definition um weitere Eigenschaften ergänzt, wie z.B.

  •     Veracity (d.h. sehr hohe Qualitätsunterschiede der Daten in Bezug auf Zuverlässigkeit, Sinnhaftigkeit und Glaubwürdigkeit)
  •     Value (d.h. sehr unterschiedlicher Wert der Informationen)

Big Data findet sich in der Immobilienwirtschaft z.B. im Bereich Location Analytics, wenn zur (Footfall) Analyse von Mikrostandorten und Konsumentenverhalten große Mengen sich teils oft ändernder Daten in verschiedenen Datenformaten (Mobilfunkdaten, statistische Daten, soziodemografische Daten etc.) überlagert und ausgewertet werden.

 

Links

Quellen

  • https://www.stuttgart.ihk24.de/Fuer-Unternehmen/innovation/digitale-wirtschaft/digitale-technologien/Big-Data---Smart-Data/3411