Airport-Einzelhandel

Beim Airport-Einzelhandel (Airport-Retail) handelt es sich um Einzelhandel im institutionellen Sinn, und zwar jenen Teil des Einzelhandels, der seinen Standort auf dem Gelände kommerzieller Flughafengesellschaften hat. Gastronomische Betriebe sind danach getrennt zu erfassen, es sei denn, es handelt sich um Mischbetriebe, bei denen die Handelstätigkeit überwiegt. Im Regelfall werden die Betriebe durch ein zentrales Center-Management gesteuert. Man unterscheidet „landside“, also jene Betriebe, die sich vor dem Security Check befinden, und „airside“, die in dem nur den Fluggästen zugänglichen Bereichen hinter Check und gegebenenfalls Passkontrolle liegen. In USA zählt das National Research Bureau (Chicago) alle „retail stores“ innerhalb eines kommerziellen Flughafens zum Airport Retail, schließt dabei jedoch ebenfalls alle gastronomischen Betriebe aus.

Beispiele:

  • Landside:
    • Juwelier Christ
    • The Body Shop
    • Boss; Relay
    • Pfendt Optik
    • Bree
    • Burresi
    • Marco Polo
    • Swarovski
    • Timberland
    • More and More
    • ESPRIT
    • Bally Diehl
    • Jack Wolfskin
    • Burberry
    • Lloyd; Mont Blanc
    • k Bookstore.
  • Airside
    • Swarovski
    • Mont Blanc
    • Hermes
    • Cartier
    • Rolex
    • Relay
    • Juwelier Christ
    • Bulgari
    • Heinemann Duty Free (mit unterschiedlichsten Marken und Konzepten)
    • Fotec
    • Photair
    • Juwelier H. Stern

Quellen

  • Definitionen zur Einzelhandelsanalyse © gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V., 01. Februar 2014
  • National Research Bureau: Glossary of Terms, S. 1